* SARS INFO *

 

Fall von SARS ist erst gegeben, wenn die Kriterien für den Verdachtsfall erfüllt sind und ein Röntgenbefund auf Pneumonie oder Bestehen eines akuten Atemnotsyndrom (ARDS) hinweist oder eine ungeklärte Atemwegserkrankung mit Todesfolge sowie Autopsiebefund mit Hinweisen auf Akutes Atemnotsyndrom (ARDS) Das Krankheitsbild ist bisher gehäuft in verschiedenen Ländern und Regionen der Welt.

SARS Atemschutzmasken & SARS Symptome

SARS Masken / Welche Regionen und Länder sind betroffen?

Die aktuelle Liste der betroffenen Regionen und Länder ist in der Falldefinition veröffentlicht

Die Nachfrage nach Atemschutzmasken ist in den letzten Tagen stark angestiegen. Einige Firmen und Grossisten haben Lieferprobleme oder müssen Ersatzartikel anbieten. Das Polymed Medical Center ist weiterhin in der Lage, Atemschutzmasken oder zumindest normgerechte Ersatzprodukte mit der empfohlenen Partikelfilterleistung zu beschaffen.Empfohlen für bestmöglichen Sars-Schutz werden Atemschutzmasken, die nach der europäischen Norm EN 149 geprüft und klassifiziert sind mit einer hohen Partikelfilterleistung Schutzstufen FFP2 und FFP3 (auch pfr2 und pfr3). Auf dem Markt werden zurzeit auch OP-Masken oder andere „Gesichtsmasken“ angeboten. Vorsicht, solche Produkte sind nicht mit Atemschutzmasken gleichzusetzen.

Worin unterscheidet SARS sich von der Virus-Grippe?

Welche Regionen und Länder sind betroffen.

Bei Menschen, die nicht selbst vor kurzer Zeit in einer der angegebenen Regionen waren

oder die keinen Kontakt mit Menschen hatten, die an einer Lungenentzündung leiden und

vor kurzer Zeit in diesen Regionen waren, ist nicht anzunehmen, dass dieses Syndrom

vorliegt. Außerdem muss auch bei Personen, die gerade aus diesen Regionen kommen,

bedacht werden, dass sich dort momentan auch eine Grippewelle ausbreitet, so dass bei

obigen Krankheitszeichen möglicherweise auch eine Grippe vorliegen kann. Ein positiver

Test auf Virusgrippe entkräftet den Verdacht auf SARS.

Bei entsprechenden Symptomen rufen Sie bitte Ihren Hausarzt an und informieren ihn über

Ihre Symptome und über Ihren Aufenthalt in einer der genannten Regionen. Soweit möglich,

sollten Sie bis zur ärztlichen Untersuchung mit so wenigen Personen wie möglich Kontakt

haben, d.h. z. B. nicht mit anderen Patienten im Warteraum sitzen.

Wodurch wird die Krankheit verursacht?

Nach derzeitigem Erkenntnisstand kommen bisher unbekannte Coronaviren am ehesten als

auslösende Erreger in Betracht, obwohl der Beweis eines sicheren kausalen

Zusammenhangs mit dem Auftreten der Erkrankung noch aussteht. Auch die Fälle, bei

denen ein positiver Corona-Virus-Nachweis vorliegt, werden nach Auskunft der WHO als

wahrscheinliche Fälle geführt, bis ein definitive Klärung des ätiologischen Agens erfolgt ist.

Was ist ein Syndrom?

Wenn die Ursache einer Krankheit in der Medizin noch relativ unbekannt ist, kann diese

Krankheit nur über das auftretende klinische Bild beschrieben werden, das oft aus mehreren

Symptomen besteht und dann als „Syndrom“ bezeichnet wird.

Seit wann ist diese Krankheit aufgetreten?

Von November letzten Jahres bis Februar diesen Jahres waren in der Provinz Guandong in

China etwa 300 Fälle mit Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen aufgetreten,

deren Ursache nicht identifiziert werden konnte. Ob diese Erkrankungswelle etwas mit dem

jetzigen Atemwegssyndrom zu tun hat, ist nicht bekannt. Seit etwa Ende Februar waren

ähnliche Erkrankungen vor allem bei Krankenhauspersonal in Hongkong und Vietnam

aufgetreten.

Ist die Krankheit behandelbar?

Bislang ist nur eine unterstützende Therapie möglich.

Gibt es eine Impfung?

Eine Impfung ist nicht verfügbar, da es sich um einen bisher nicht bekannten Erreger

handelt.

Wie verbreitet sich die Erkrankung?

Bei den bisherigen Übertragungen handelte es sich hauptsächlich um Pflegepersonal in

Krankenhäusern oder Angehörige oder Freunde der Erkrankten, also Personen, die einen

engen Kontakt zu den Erkrankten hatten. Man geht daher davon aus, dass die Übertragung

hauptsächlich über Tröpfchen bei engem Kontakt stattfindet. Möglicherweise spielt auch eine

Übertragung durch Schmierinfektionen eine Rolle. Bezüglich einer Übertragung durch Luft

(Aerosole) reicht die Datenlage derzeit nicht aus, um diese Überlegung zu erhärten.

Wer ist gefährdet?

Gefährdet sind Menschen, die sich in den letzten 10 Tagen in einer betroffenen Region

aufgehalten hatten, oder die mit einem Menschen in Kontakt waren (z.B. Krankenpflege), der

sich vor seiner Erkrankung in diesen Regionen aufgehalten hatte und dann an einer

Lungenentzündung erkrankte.

Betroffene Regionen: Siehe Frage Welche Regionen und Länder sind betroffen.

Was kann ich tun, um der Krankheit vorzubeugen?

Personen, die in den letzten 10 Tagen aus den aufgeführten Regionen zurückgekehrt sind,

sollten insbesondere auf folgende Symptome achten: hohes Fieber, Husten oder

Kurzatmigkeit. Personen mit diesen Anzeichen sollten sich wie oben beschrieben umgehend

telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und mit ihm das weitere Vorgehen

abstimmen, um Kontakte zu anderen Personen möglichst zu vermeiden.

Soll ich eine geplante Reise in die betroffenen Länder absagen?

Das Auswärtige Amt empfiehlt, ebenso wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO), nicht

unbedingt notwendige Reisen nach Hongkong und in die südchinesische Provinz

Guangdong zu verschieben. Weitere aktuelle Informationen können der Homepage der

WHO entnommen werden (http://www.who.int/csr/sars/en/) bzw. des Auswärtigen Amtes

(www.auswaertigesamt.de. Das Auswärtige Amt erteilt aktuelle Reise-Empfehlungen auch

über die Telefonnummern 030/5000 2000 oder 030/5000 44444).

Gibt es Empfehlungen für Personen, die aus den betroffenen Regionen und Ländern

nach Deutschland zurückkehren?

Für gesunde Personen, die aus den genannten Gebieten zurückkehren, gibt es gegenwärtig

keine Einschränkungen. Sie können ihrer Arbeit wie gewohnt nachgehen; Kinder können

Schulen und andere Kindereinrichtungen besuchen. Der Gesundheitszustand sollte jedoch

wie oben angeführt, sorgfältig für 10 Tage nach Rückkehr beobachtet werden, bei ersten

klinischen Symptomen (insbesondere Fieber über 38° und Husten) sollte mit dem Hausarzt

Kontakt aufgenommen werden.

Sollten Personen, die aus den betroffenen Regionen und Ländern zurückkehren,

innerhalb der Familie besondere Verhaltensmaßnahmen einhalten?

Nach dem gegenwärtigen Erkenntnisstand wird nicht von einer Ansteckungsfähigkeit

ausgegangen, solange keine klinischen Symptome bestehen. Es sollte jedoch bedacht

werden, dass innerhalb der ersten 10 Tage nach Rückkehr aus den betroffenen Gebieten

Symptome auftreten können. Bei den ersten Anzeichen auf eine Erkrankung sollte auf enge

Kontakte verzichtet werden, bis eine Abklärung durch den Hausarzt erfolgt ist.

 

 

 

 

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