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* SARS INFO *
SARS Symptome - Anzeichen - SARS Maske info.
Fall
von SARS ist erst gegeben, wenn die Kriterien für den Verdachtsfall
erfüllt sind und ein Röntgenbefund auf Pneumonie oder Bestehen eines
akuten Atemnotsyndrom (ARDS) hinweist oder eine ungeklärte
Atemwegserkrankung mit Todesfolge sowie Autopsiebefund mit Hinweisen auf
Akutes Atemnotsyndrom (ARDS) Das Krankheitsbild ist bisher gehäuft in
verschiedenen Ländern und Regionen der Welt.
SARS Masken / Welche Regionen und Länder sind betroffen?
Die
aktuelle Liste der betroffenen Regionen und Länder ist in der
Falldefinition veröffentlicht:
Worin unterscheidet SARS sich von der Virus-Grippe?
Welche Regionen und Länder sind betroffen.
Bei
Menschen, die nicht selbst vor kurzer Zeit in einer der angegebenen
Regionen waren
oder
die keinen Kontakt mit Menschen hatten, die an einer Lungenentzündung
leiden und
vor
kurzer Zeit in diesen Regionen waren, ist nicht anzunehmen, dass dieses
Syndrom
vorliegt. Außerdem muss auch bei Personen, die gerade aus diesen
Regionen kommen,
bedacht werden, dass sich dort momentan auch eine Grippewelle
ausbreitet, so dass bei
obigen Krankheitszeichen möglicherweise auch eine Grippe vorliegen kann.
Ein positiver
Test
auf Virusgrippe entkräftet den Verdacht auf SARS.
Bei
entsprechenden Symptomen rufen Sie bitte Ihren Hausarzt an und
informieren ihn über
Ihre
Symptome und über Ihren Aufenthalt in einer der genannten Regionen.
Soweit möglich,
sollten Sie bis zur ärztlichen Untersuchung mit so wenigen Personen wie
möglich Kontakt
haben, d.h. z. B. nicht mit anderen Patienten im Warteraum sitzen.
Wodurch wird die Krankheit verursacht?
Nach
derzeitigem Erkenntnisstand kommen bisher unbekannte Coronaviren am
ehesten als
auslösende Erreger in Betracht, obwohl der Beweis eines sicheren
kausalen
Zusammenhangs mit dem Auftreten der Erkrankung noch aussteht. Auch die
Fälle, bei
denen
ein positiver Corona-Virus-Nachweis vorliegt, werden nach Auskunft der
WHO als
wahrscheinliche Fälle geführt, bis ein definitive Klärung des
ätiologischen Agens erfolgt ist.
Was ist ein Syndrom?
Wenn
die Ursache einer Krankheit in der Medizin noch relativ unbekannt ist,
kann diese
Krankheit nur über das auftretende klinische Bild beschrieben werden,
das oft aus mehreren
Symptomen besteht und dann als „Syndrom“ bezeichnet wird.
Seit wann ist diese Krankheit aufgetreten?
Von
November letzten Jahres bis Februar diesen Jahres waren in der Provinz
Guandong in
China
etwa 300 Fälle mit Atemwegserkrankungen und Lungenentzündungen
aufgetreten,
deren
Ursache nicht identifiziert werden konnte. Ob diese Erkrankungswelle
etwas mit dem
jetzigen Atemwegssyndrom zu tun hat, ist nicht bekannt. Seit etwa Ende
Februar waren
ähnliche Erkrankungen vor allem bei Krankenhauspersonal in Hongkong und
Vietnam
aufgetreten.
Ist die Krankheit behandelbar?
Bislang ist nur eine unterstützende Therapie möglich.
Gibt es eine Impfung?
Eine
Impfung ist nicht verfügbar, da es sich um einen bisher nicht bekannten
Erreger
handelt.
Wie verbreitet sich die Erkrankung?
Bei
den bisherigen Übertragungen handelte es sich hauptsächlich um
Pflegepersonal in
Krankenhäusern oder Angehörige oder Freunde der Erkrankten, also
Personen, die einen
engen
Kontakt zu den Erkrankten hatten. Man geht daher davon aus, dass die
Übertragung
hauptsächlich über Tröpfchen bei engem Kontakt stattfindet.
Möglicherweise spielt auch eine
Übertragung durch Schmierinfektionen eine Rolle. Bezüglich einer
Übertragung durch Luft
(Aerosole) reicht die Datenlage derzeit nicht aus, um diese Überlegung
zu erhärten.
Wer ist gefährdet?
Gefährdet sind Menschen, die sich in den letzten 10 Tagen in einer
betroffenen Region
aufgehalten hatten, oder die mit einem Menschen in Kontakt waren (z.B.
Krankenpflege), der
sich
vor seiner Erkrankung in diesen Regionen aufgehalten hatte und dann an
einer
Lungenentzündung erkrankte.
Betroffene Regionen: Siehe Frage Welche Regionen und Länder sind
betroffen.
Was kann ich tun, um der Krankheit vorzubeugen?
Personen, die in den letzten 10 Tagen aus den aufgeführten Regionen
zurückgekehrt sind,
sollten insbesondere auf folgende Symptome achten: hohes Fieber, Husten
oder
Kurzatmigkeit. Personen mit diesen Anzeichen sollten sich wie oben
beschrieben umgehend
telefonisch mit ihrem Hausarzt in Verbindung setzen und mit ihm das
weitere Vorgehen
abstimmen, um Kontakte zu anderen Personen möglichst zu vermeiden.
Soll ich eine geplante Reise in die betroffenen Länder absagen?
Das
Auswärtige Amt empfiehlt, ebenso wie die Weltgesundheitsorganisation
(WHO), nicht
unbedingt notwendige Reisen nach Hongkong und in die südchinesische
Provinz
Guangdong zu verschieben. Weitere aktuelle Informationen können der
Homepage der
WHO
entnommen werden (http://www.who.int/csr/sars/en/) bzw. des Auswärtigen
Amtes
(www.auswaertigesamt.de. Das Auswärtige Amt erteilt aktuelle
Reise-Empfehlungen auch
über
die Telefonnummern 030/5000 2000 oder 030/5000 44444).
Gibt es Empfehlungen für Personen, die aus den betroffenen Regionen und
Ländern
nach Deutschland zurückkehren?
Für
gesunde Personen, die aus den genannten Gebieten zurückkehren, gibt es
gegenwärtig
keine
Einschränkungen. Sie können ihrer Arbeit wie gewohnt nachgehen; Kinder
können
Schulen und andere Kindereinrichtungen besuchen. Der Gesundheitszustand
sollte jedoch
wie
oben angeführt, sorgfältig für 10 Tage nach Rückkehr beobachtet werden,
bei ersten
klinischen Symptomen (insbesondere Fieber über 38° und Husten) sollte
mit dem Hausarzt
Kontakt aufgenommen werden.
Sollten Personen, die aus den betroffenen Regionen und Ländern
zurückkehren,
innerhalb der Familie besondere Verhaltensmaßnahmen einhalten?
Nach
dem gegenwärtigen Erkenntnisstand wird nicht von einer
Ansteckungsfähigkeit
ausgegangen, solange keine klinischen Symptome bestehen. Es sollte
jedoch bedacht
werden, dass innerhalb der ersten 10 Tage nach Rückkehr aus den
betroffenen Gebieten
Symptome auftreten können. Bei den ersten Anzeichen auf eine Erkrankung
sollte auf enge
Kontakte verzichtet werden, bis eine Abklärung durch den Hausarzt
erfolgt ist.

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